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Betreff: Grundstück an der Husumer Straße
Datum: Thu, 18 Feb 2016 15:20:33 +0100
Von: Gerd Strufe <gestrufe(a)web.de>
An: Ellen Kittel-Wegner <ellen.kittel-wegner(a)gruene-flensburg.de>,
Helmut Trost <helmut-trost(a)versanet.de>
Kopie (CC): Gaby Ritter <ritter(a)linksfraktion-flensburg.de>, Andreas
Zech <az-ascia(a)hotmail.com>
Sehr geehrte Frau Kittel-Wegner, sehr geehrter Herr Trost,
Sie hatten bei mir angefragt wegen des Grundstücks an der Husumer Straße.
Im Tageblattartikel von heute, "Luftschlossfabrik muss weiter nach
Standort suchen" wird der Eindruck erweckt, als wollten die
Luftschlossfabrikanten im Naturschutzgebiet siedeln.
Das ist natürlich nicht der Fall. Das Grundstück, welches ich Helmut
Pagel am 25. Januar vorschlug, liegt zwar in direkter Nachbarschaft zum
Naturschutzgebiet, ist selbst aber im
Flächennutzungsplan eindeutig als Gewerbegebiet (grau mit einem G)
gekennzeichnet. Wenn man dem Tageblatt glauben darf, so ist diese Fläche
entweder 2004 oder 2007 vom
NABU als Nachbarfläche zum Naturschutzgebiet hinzugepachtet worden und
wird seitdem als verwilderte Koppel für Schafe genutzt.
Offenbar hat die Stadtverwaltung meinen Vorschlag gar nicht geprüft und
ist erst durch die Beschwerde des NABU aufgewacht.
Bei allen Verhandlungen zwischen Helmut Pagel, den
Luftschlossfabrikanten und mir hieß es immer von Seiten der Stadt: Wir
können ihnen leider keine Alternativgrundstücke
anbieten, bitte machen sie selber Vorschläge. Oder gehen sie raus aufs
Land, da ist mehr Platz. Die Luftschlossfabrikanten machten 4
Vorschläge, Helmut Pagel lehnte 3 sofort ab,
der 4. wurde von der Bahn abgelehnt. Ich selber machte 2 Vorschläge
(Peelwattbrücke und Husumer Straße), den ersten lehnte Helmut Pagel ab,
Husumer Straße wurde offenbar gar
nicht geprüft.
Sattt dessen zieht die Stadt am 3. Februar eine Riesenräumungsnummer ab
mit der Begründung, die Stadtverwaltung hätte jetzt genug Geduld
bewiesen, die Luftschlossfabrikanten
wollten nur hinhalten und nicht umziehen, jetzt müssten endlich auch
mal Konsequenzen gezogen werden (OB Simon Faber).
Unter öffentlichem Druck tauchen wie aus dem Nichts jetzt plötzlich auch
noch 15 Alternativgrundstücke auf, welche jetzt von der Stadtverwaltung
geprüft werden.
Bei mir entsteht der unschöne Eindruck von Wilkür, Inkompetenz und
Desiteresse. Wo sind wir hier eigentlich?
Mit freundlichen Grüßen
Gerd Strufe, IG Ostufer